Ein Kolophon ist die Stelle, an der ein Buch verrät, wer es gesetzt hat und warum es so aussieht, wie es aussieht. Diese Seite tut dasselbe für eine Website. Wer wissen will, wie ich arbeite, findet hier keine Leistungsliste, sondern die Entscheidungen – einschließlich der unbequemen.
Konzept, Texte, Design, Programmierung und Betrieb – alles aus einer Hand, weil es meine eigene Seite ist.
Drei Geschäftsfelder, zwei Personen, zwei Sprachen – und ein Angebot, das man ohne Gespräch bestellen kann.
Kein Redaktionssystem. Die Seite ist handgebaut und hat keine Plugins, die monatlich aktualisiert werden müssen.
Links am Rechner, rechts auf dem Handy. Derselbe Aufbau, zwei Bedienungen – und zwei ganz verschiedene Platzverhältnisse.
Zwei Menschen, ein Familienname, drei Angebote, die wenig miteinander zu tun haben: Mara begleitet Menschen in ihrer persönlichen Entwicklung. Ich mache Web und Projekte, Business- und Agile Coaching, dazu Backoffice-Services. Die naheliegende Lösung wären drei getrennte Websites gewesen.
Das wollten wir nicht. Wir gehören zusammen, und wer bei einem von uns landet, soll den anderen sehen können – ohne dass es aufdringlich wird. Damit war die schwierige Frage nicht, wie die Seite aussieht, sondern wie ein Besucher in fünf Sekunden merkt, in wessen Bereich er gerade ist.
Sechs Punkte, an denen es auch anders hätte laufen können. Jeder hat einen Preis, den ich gleich mit dazuschreibe – eine Entscheidung ohne Nachteil ist meistens keine.
Maras Bereich ist warm: Aubergine und ein weiches Amber auf Creme. Mein Bereich ist kühl: Navy und Indigo. Raster, Schrift und Abstände sind in beiden Welten identisch, nur die Farben wechseln. Man merkt den Übergang, bevor man die Überschrift gelesen hat. Ein einheitliches Blau über alles hätte geschlossener gewirkt – und genau den Hinweis verschluckt, der hier am meisten wert ist.
Im ersten Entwurf standen auf der Startseite Kontaktkästen neben Leistungskacheln: gleich groß, gleich beliebig. Heute nimmt der Personenteil rund zwei Drittel der Breite ein, die Leistungskacheln ein Drittel. Bei Coaching und Beratung entscheidet sich niemand für eine Leistungsliste, sondern für einen Menschen – also gehört der Mensch nach vorn und nicht in eine Box am Rand.
Nirgends steht „auf Anfrage“. Der Stundensatz, der Festpreis der Challenge, die 79 Euro für die Website-Analyse – alles nachlesbar, bevor man mit mir spricht. Das kostet Verhandlungsspielraum. Es spart beiden Seiten dafür die drei Gespräche, die sonst nötig sind, um festzustellen, dass man preislich nicht zusammenkommt.
Ich arbeite aus Kolumbien für Kunden in Deutschland und weltweit. Jede Seite existiert auf Deutsch und auf Spanisch, und der Sprachschalter führt auf dieselbe Seite in der anderen Sprache – nicht zurück auf die Startseite, wie es bei halb übersetzten Auftritten üblich ist. Der Preis dafür ist Disziplin: Jede Änderung muss zweimal geschrieben werden, sonst driften die Sprachversionen auseinander.
Diese Seite ist handgebaut. Kein CMS, keine Plugins, keine monatlichen Aktualisierungen, nach denen man hoffen muss, dass nichts eingebrochen ist. Dafür kann nicht jeder schnell mal einen Text ändern, sondern ich. Für eine Seite, die ich selbst betreue, ist das der bessere Tausch. Für einen Kunden mit drei Redakteuren wäre es der falsche – und genau darum berate ich diese Frage lieber, als sie zu beantworten, bevor ich weiß, wer die Seite später pflegt.
Ablehnen ist genauso leicht wie Zustimmen, und wer ablehnt, kann die Seite vollständig lesen. Die Schriften liegen auf dem eigenen Server, damit beim Aufruf keine Daten an Dritte gehen, die niemand bestellt hat. Das ist keine technische Feinheit, sondern eine Haltung: Eine Website, die einen erst einmal wegdrückt, hat das Gespräch schon verloren.
Die Startseite ist mehrfach umgebaut worden: Kontaktkarten, Kachelbreiten, Zitate, Bildausschnitte, Farbverteilung. Nicht, weil kein Plan da war, sondern weil man manche Dinge erst sieht, wenn sie stehen. Wer beim ersten Entwurf bleibt, hat meistens nur nicht genau hingeschaut.
Und die Seite ist nicht fertig. Sie bekommt weitere Inhalte, und einiges wird noch einfacher werden, weil zu viel Erklärung auch eine Form von Unentschlossenheit ist. Wenn Sie hier etwas finden, das nicht funktioniert oder nicht überzeugt: Schreiben Sie mir. Das ist der kürzeste Weg, wie diese Seite besser wird – und ein ganz brauchbarer Anlass, ins Gespräch zu kommen.
Zwei Projekte, zwei völlig verschiedene Antworten auf die Frage, wie viel Technik angemessen ist.
Ein Relaunch, der vor allem Ordnung war: fünf Fachthemen so sortieren, dass ein Konstruktionsleiter in zwei Klicks ankommt.
Bewusst klein gebaut – und warum diese Entscheidung heute an ihre Grenzen kommt.
Eine Seite, zwei Zielgruppen: Gäste gewinnen und gleichzeitig einen Käufer finden – ohne Buchungssystem.
Wenn Sie einen Dienstleister suchen, der seine Entscheidungen begründen kann: Im kostenlosen Erstgespräch klären wir Umfang, Zeitrahmen und ob wir zusammenpassen.